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Unerlaubte Handlungen beim Feiern

Unerlaubte Handlungen beim Feiern

Für viele Menschen sind die ´Id- Feiern eine nichtreligiöse Angelegenheit.

Sie glauben, dass man die Wahl hat an Feiern jeglicher Feste eines beliebigen Landes, einer beliebigen Religion oder Kultur teilzunehmen, solange dies einen nicht dazu führt Handlungen, die Haram (verboten) sind, zu tun.

Viele Muslime beteiligen sich, basierend auf dieser Ansicht, an verschiedenen Feiern, und nehmen an Zerstreuungen anderer Menschen und Religionen teil.

Wahre Muslime nähern sich dem Feiern von ´Id mit richtigem Verständnis und richtiger Auffassung. Sie vermeiden größere Übertretungen in Bezug auf folgende Angelegenheiten:

·         Sie vermeiden es, an jeglicher Feier oder Feierlichkeit teilzunehmen, die nicht von Allah gebilligt wurde.

·         Sie vermeiden es, ´Id so zu feiern, wie es die Ungläubigen oder die Heuchler tun, die Allahs Grenzen überschreiten, wenn sie daran Freude haben.

Sie geben sich verschiedenen Handlungen des Ungehorsams hin, so wie dem Vermischen von Männern und Frauen, dem Tragen unangemessener Kleidung, dem Tanzen zu Musik und dem Hören von Musik, dem Begehen von Ehebruch, dem Trinken von Alkohol, etc.

·         Sie vermeiden es, unberechtigte Praktiken und Bid´as (Neuerungen)zu begehen, wie von den unwissenden Muslimen in diesen Tagen begangen werden, so wie das Besuchen von Gräbern oder das Verbringen der vorangegangen Nacht von ´Id in Anbetung.

 

Vervollständigen, was bereits vervollständigt wurde?

Die Vollständigkeit des Islams heißt offenbar, dass er nicht weiter vervollständigt werden kann. Anders zu denken würde eine oder mehrere der folgenden Schlussfolgerungen bedeuten:

·         Dass Allah in der Verkündung dieser Vollständigkeit nicht wahrhaft war.

·         Dass Allah ein paar Details vergessen oder  übersehen hat, die zur Vervollständigung der Religion nötig sind.

·         Dass Muhammad (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) versäumt oder vergessen hat, einige Dinge, die zur Vervollständigung der Religion nötig sind, zu übermitteln.

Dies erklärt, warum der Islam stark davor warnt, Bid´as (Neuerungen) in die Religion einzuführen. Imam Malik sagte:

„Wer auch immer etwas im Islam erfindet, wovon er glaubt, dass es eine gute Bid´a ist, behauptet, dass Muhammad (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) das ihm Anvertraute (die Überbringung der ganzen Botschaft) verraten hat…“

Er rezitierte dann Ayah 3 von Al-Ma´idah.

 

Sich von den Nicht-Muslimen unterscheiden

Manche Muslime glauben, dass der Islam ihnen erlaubt, den Nicht-Muslimen gleich zu sein und mit ihnen in vollkommener Harmonie zu agieren. Sie scheinen sehr abgeneigt davon zu sein, eine ausgeprägte Identität aufzuweisen, indem sie den Islam öffentlich kundtun. Sie betonen ,dass unabhängig von ihrem äußerlichen Aussehen und ihren äußerlichen Taten das zählt, was in ihren Herzen ist. Dieser Abschnitt wird inshaAllah diese These und ähnliche Themen behandeln.

 

Befehle aus dem Qu´ran und der Sunnah

Einem Muslim wird befohlen, sich mit seinen Glaubensbrüdern zu verbinden und an ihrem Weg festzuhalten; Allah sagt:

„Wer aber dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klar geworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, werden Wir dem zukehren, dem er sich zugekehrt hat, und ihn der Hölle aussetzen, und (wie) böse ist der Ausgang!“

[Der edle Qur´an 4:115]

Einem Muslim wird ferner befohlen, dass er unverwechselbar anders aussieht, als die Ungläubigen. Der Gesandte (Frieden auf ihm) sagte zum Beispiel:

Seid anders als die Juden und die Christen.

Seid anders als die Ungläubigen.

Wer auch immer ein Volk nachahmt, ist einer von ihnen.

 

Die Wichtigkeit des Sich Unterscheidens von den Nicht-Muslimen

Warum ist es wichtig, anders als die Ungläubigen zu sein? Aus folgenden Gründen:

·         Die Muslime sind mit der BESTEN Rechtleitung gesegnet. Die Rechtleitung von dem Herrn der Welten, von Allah. Dies gibt dem Muslim wahre Würde und Stolz, auf die niemand anderer einen Anspruch hat. Allah sagt:

·         „Doch Allah gehört die Macht, und auch seinem Gesandten und den Gläubigen.“

[Der edle Qur´an 63:8]

1.       Die Ungläubigen sind irregeleitet und ihre Wege basieren auf abweichenden Ansichten bezüglich ihrer Gesellschaften, dem Universum und ihrer bloßen Existenz. Ihre Handlungen spiegeln diese abweichenden Ansichten häufig wider. Warum sollte sie dann jemand nachahmen wollen? Leider tun dies manche Muslime dennoch – sie ahmen ihnen in ihren unverständlichsten Handlungen nach! Der Gesandte (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) sagt:

Ihr werdet den Wegen der Völker, die vor euch waren, sehr eng folgen; wenn sie sogar in eine Eidechsenhöhle gehen würden, würdet ihr ihnen dort hinein folgen.

2.       Eine wichtige Regel im Fiqh lautet: „Äußerliche Ähnlichkeit endet in wahrer Ähnlichkeit der Herzen.“ Das Ähneln der Ungläubigen ist Satans erster Schritt, um die Muslime dazu zu führen, sich so zu verhalten wie jene und so zu glauben wie sie.

 

Stufen der Nachahmung

Eines der besten Bücher über das Nachahmen der Ungläubigen ist das großartige Buch „Iqtida´us – Siratil – Mustaqeem“ von Ibn Taymiyyah. Er zeigt, dass das Nachahmen der Kuffar (Ungläubige) an sich verboten ist, auch wenn man es nicht absichtlich macht; des weiteren kann das absichtliche Nachahmen zur Stufe des Kufr  (Unglaube) führen.

Um seine Gefahren besser zu verstehen, wird das  Nachahmen von Nicht-Muslimen unten in fünf Kategorien aufgeteilt, wovon manche schwerer wiegen als andere.

·         Wenn eine Praxis von Nichtmuslimen aufgrund religiöser Gründe durchgeführt wird und sie Schirk (Anbetung von etwas oder Jemand anderem außer Allah) beinhaltet, so ist sie absolut verboten, und jeder der sie ausführt, ist in der Tat ein Muschrik. Beispiele:

o   Ein Kreuz tragen,

o   Eine Götze (merkbar) abbilden,

o   Anbetung in religiösen Diensten der Nichtmuslime,

o   Ein Grab anbeten.

„In der Tat“ bedeutet hier, dass unabhängig davon, ob diese Person eine solche Tat unwissentlich oder absichtlich macht, worüber Allah am besten Bescheid weiß, diese Person als jemand betrachtet wird, der Schirk begeht und demnach auch so behandelt wird.

·         Wenn eine Praxis von Nichtmuslimen aufgrund religiöser Gründe durchgeführt wird und sie keinen offensichtlichen Schirk beinhaltet (mindestens für denjenigen, der dies tut), so ist sie absolut verboten und das Ausführen dieser Tat stellt eine große Sünde dar. Beispiele:

o   Kleidung von Geistlichen, Priestern, etc. tragen,

o   einen Weihnachtsbaum aufstellen,

o   einen nichtmuslimischen Feiertag feiern.

·         Wenn eine Praxis von Nichtmuslimen aus nichtreligiösen Gründen eingeführt und durchgeführt wurde (und dennoch von unwissenden Muslimen mit schwachem Herzen nachgeahmt wird) und es keine Praxis der religiösen und wissenden Muslimen ist, so ist sie auch verboten; jeder der diese Tat durchführt , wird laut den Warnungen für diejenigen, die die Ungläubigen nachahmen, aus der Sunnah dafür strafbar sein. Beispiele:

o   Den Bart nicht wachsen lassen und den Schnurrbart nicht kürzen,

o   Weißes Haar nicht färben,

o   Die Frau aufgrund ihrer Menstruation zu isolieren,

o   Westliche Hüte, Smoking, Schlips tragen,

o   Eheringe tragen,

o   Absichtlich weiß bei Hochzeiten und schwarz bei Beerdigungen tragen,

o   Mit Hunden spazieren gehen

o   Steak mit der Gabel in der linken Hand essen,

o   Sportprogramme oder Seifenopern, etc. gucken.

·         Wenn eine Praxis überwiegend, aber nicht ausschließlich, von den Nichtmuslimen aus nichtreligiösen Gründen durchgeführt wird, so ist sie erlaubt; dennoch wird derjenige, der dies mit der Absicht des Befolgens des oben genannten Befehls des Propheten (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) vermeidet, belohnt werden. Beispiele:

o   Das Tragen der Hose für Männer,

o   Die Uhr an der linken Hand tragen.

·         Wenn eine Praxis unter verschiedenen Völkern und Kulturen geteilt ist und nicht speziell für jemanden besonders gilt, so ist sie vollkommen mubah (offen oder erlaubt). Beispiele:

o   Autofahren,

o   Mit Löffeln essen.

Daher rufen wir die Muslime nicht dazu auf, die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte anzuprangern, weil die Nichtmuslime momentan auf diesen Gebieten  führend sind. Der Islam fordert die Muslime dazu auf diese Formen des Wissens zu lernen und mit ihnen der muslimischen Ummah (Gemeinschaft)zu nutzen.

 

Das Sich Unterscheiden von nichtmuslimischen Feierlichkeiten

Die ´Id-Feste sind rein religiöse Anlässe für die Muslime. Des Weiteren sind Feste charakteristische Merkmale für jede Nation. Allah sagt:

„Für jede Gemeinschaft haben Wir einen Ritus festgelegt, den sie (zu) vollziehen (haben).“

Wie oben erörtert, wurden die Muslime vor dem Folgen oder Nachahmen der Nichtmuslime in Dingen, die charakteristisch für ihre Religionen oder Glauben sind, von Allah und Seinem Gesandten (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) gewarnt. Dies wird im Fall ihrer Feierlichkeiten und Feiertage, die immer eine religiöse oder ideologische nichtmuslimische Bedeutung haben und denen sich die Nichtmuslime in vielen üblen Handlungen hingeben, stärker betont. Sich von ihnen in solchen Dingen zu unterscheiden, beinhaltet folgendes:

 

Ihre Tage meiden

Muslime sollten die Feierlichkeiten der Nichtmuslime absolut vermeiden. Dies beinhaltet auch die Orte, wo sie die Handlungen ihrer Feiertage durchführen und dass sie sich mit ihnen solchen Handlungen hingeben,  wie zum Beispiel  :

o   Weihnachten und Neujahrsfeiern,

o   Halloween ,

o   Erntedankfest,

o   Feuerwerk zum 4.Juli,

o   Aprilscherze,

o   Geburtstagsfeiern, Jahrestage, usw.

 

Ihre Art und Weise in ihren Tagen meiden

Muslime sollten es vermeiden die Handlungen der Nichtmuslime zu solchen Anlässen nachzuahmen, wie zum Beispiel:

o   Weihnachtsbäume in muslimischen Häusern oder Büros aufstellen,

o   Freunde zu einem Truthahn am Erntedankfest einladen,

o   Halloweenkostüme kaufen oder tragen,

o   Geburtstags- oder Jubiläumsfeiern für Familienmitglieder durchführen, usw.

 

Es vermeiden ihnen zu gratulieren

Muslime sollten es vermeiden den Nichtmuslimen zu ihren Anlässen zu gratulieren. Wie kann man ihnen gratulieren oder Gutes wünschen, aufgrund ihres Ungehorsams gegenüber Allah? Man muss sich von Formulierungen, wie „Schönes Erntedankfest, Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Frohes neues Jahr, usw. fernhalten. Das einzig mögliche Glück liegt im wahren Glauben (Iman)!

Diesbezüglich sagte Sheikh Muhammad Bin Salih al-´Uthaymin:

„Das Gratulieren der Nichtmuslime zu Weihnachten oder anderen religiösen Feiertagen ist einstimmig verboten. Ibnul-Qayyim berichtet dies in seinem Buch „Ahkamu Ahlth-Thummah“. Er sagte:

„Den Nichtmuslimen zu Handlungen, die den Unglauben betreffen, zu gratulieren ist einstimmig verboten. Bespiele dazu sind, dass man „Gesegnete Feiertage“, „Schöne Feiertage“ und desgleichen zu ihnen sagt. Derjenige, der dies sagt, auch wenn er nicht als Ungläubiger aufgefasst wird, begeht immerhin ein großes Verbot. Es ist so, als hätte er ihnen dazu gratuliert, dass sie sich vor dem Kreuz niederwerfen; Es ist eine Sünde, die ernster ist und mehr von Allah gehasst wird, als Alkohol zu trinken, eine menschliche Seele zu töten, Ehebruch zu begehen oder andere Sünden, bei denen jene, die die  Religion missachten , sich selber nachsichtig behandeln, ohne die Hässlichkeit ihres Tuns zu erkennen, und Allah weiß es am besten. Demnach setzt sich jeder, der irgendeiner Person zu einer Sünde, einer Bid´ah oder einer Handlung des Unglaubens gratuliert, dem Gräuel und dem Zorn Allahs aus.“

Das Gratulieren der Nichtmuslime zu ihren religiösen Feiertagen ist also verboten, wie Ibnul-Qayyim anmerkte, da es eine Befürwortung und Akzeptanz ihrer Riten des Unglaubens zeigt.  Auch wenn diese Person diesen Unglauben nicht für sich selber akzeptiert, ist es ihm trotzdem verboten jegliche Riten des Unglaubens zu akzeptieren oder ihnen dafür zu gratulieren. Der Grund dafür ist, dass Allah es nicht akzeptiert, wie er sagt:

„Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden.“

[der edle Qur´an 5:3]

Ihnen zu diesen Anlässen zu gratulieren ist verboten, gleich ob sie Arbeitskollegen sind oder nicht.

Ferner dürfen wir ihnen nicht antworten, wenn sie uns zu ihren Feiertagen gratulieren (indem wir ihnen zurück gratulieren), weil diese Feiertage nicht unsere Feiertage sind und sie nicht von Allah zugelassen sind. Sie sind entweder von ihnen erfunden oder vorher (durch Allah) erlassen worden, doch sie wurden später durch die islamische Religion, mit der Allah Muhammad (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) zu allen Menschen entsandte, aufgehoben; und Allah, Der Erhabene sagt:

„Wer aber als Religion etwas anders als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“

[der edle Qur´an 3:85]

Muslimen ist es auch verboten Einladungen der Nichtmuslime zu solchen Anlässen zu folgen. Dies ist schlimmer, als ihnen zu gratulieren, weil es beinhaltet, dass man bei ihren Feierlichkeiten in ihrer Gesellschaft ist.

Muslimen ist es verboten die Ungläubigen zu solchen Anlässen nachzuahmen, indem sie Feiern veranstalten, Geschenke austauschen, Süßigkeiten und Essen verteilen, Urlaub nehmen, usw. Der Gesandte (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) sagte:

„Derjenige, der ein Volk nachahmt, ist einer von ihnen.“

Sheikhul-Islam Ibn Taymiyyah sagte in „Iqtida´us-Siratil-Mustaqeem“:

“Ihnen an manchen ihrer Feiertage ähnlich zu sein, bringt Sicherheit in ihre Herzen, dass ihre Unwahrheiten akzeptabel sind, und würde sie manchmal dazu führen, den Vorteil der Situation zu nutzen und die Schwachen zu unterdrücken.“

Wer auch immer eine dieser Dinge macht, sündigt, unabhängig davon, ob er es aus Schmeichelei, Freundlichkeit, Schüchternheit, oder anderen Gründen tut.  Diese Handlung beinhaltet eine Gefährdung der Religion Allahs und bietet Mittel, den Geist der Ungläubigen und den Stolz für ihre Religion zu stärken.“

 

Ihre Art und Weise bei islamischen Feierlichkeiten vermeiden

Muslime sollten es vermeiden die islamischen Feiern (´Id) in einer Art und Weise zu feiern, die der der Ungläubigen gleicht, wie zum Beispiel:

o   Das Vermischen von Männern und Frauen und das gegenseitige Händeschütteln,

o   Sich dem Trinken, Tanzen und anderen Formen des Sündigens hingeben,

o   Unangemessene Kleidung, usw.

 

Es vermeiden neue Tage zu erfinden

Muslime sollten es vermeiden, erfundene Anlässe und Feiern, die eine Imitation der Feiern der Ungläubigen darstellen, einzuleiten oder zu unterstützen, wie

o   Der Tag der Erde,

o   Der Tag der US-Muslime, usw.

 

Erfindungen bezüglich ´Id

Oben wurde gezeigt, dass die Feiern als rein islamische Ereignisse und Praktiken bewahrt werden sollen. Sie sollen nicht durch Erfindung und andere ungerechtfertigte Praktiken verunstaltet werden. Die Warnungen bezüglich Erneuerungen und dem Sündigen beziehen sich darauf.

 

Zusätzliche Feiern?

Das Feiern von so genannten „Islamischen Ereignissen“, die abweichend von den drei Tagen sind , die Allah festgesetzt hat, ist eine abgelehnte Bid´ah im Islam; es besteht aus der Einführung neuer Riten und Anbetungsarten, wozu nur Allah das Recht besitzt. Dies bezieht sich auf Ereignisse, wie „Der Geburtstag des Propheten“, „Das neue islamische Hijri Neujahr“, „Die Mitte des Scha´ban“,usw.

 

Das Besuchen der Gräber

Manche Personen scheinen während ´Id ein Schuldgefühl gegenüber ihren Verstorbenen zu haben. Sie versuchen Dinge zu machen, von denen sie denken, dass sie den Toten an diesen speziellen Tagen nutzen werden. All dies hat keine Unterstützung oder keinen Beweis aus der Sunnah des Propheten (sallaallahu ´alaihi wa sallam). Nun folgen ein paar Beispiele:

o   Spezielle Friedhofsbesuche an ´Id-Tagen machen,

o   Süßigkeiten und Essen auf dem Friedhof verteilen,

o   An Gräbern sitzen, essen und trinken,

o   Blumen oder Palmblätter auf Gräber legen,

o   Teile vom Qur´an an Gräbern lesen.

 

Spezielle Handlungen  der Anbetung

Ein paar unwissende Menschen verrichten mehr Anbetung in der Nacht vor ´Id oder dem Freitag als normalerweise. Sie stützen ihre Handlung auf einen erfundenen Hadith, der dies unterstützt. Eigentlich verbietet der Prophet (sallaallahu ´alaihi wa sallam), die Nacht zum Freitag mit speziellen Handlungen der Anbetung zu spezifizieren.

 

Das Sündigen an ´Id

Es gibt viele Sünden und Handlungen des Ungehorsams, die von manchen Muslimen häufiger während den Tagen von ´Id als zu anderen Zeiten im Jahr begangen werden. Für sie ist ´Id ein Anlass, um ein paar islamische Prinzipien abzulegen. Normalerweise werden sie durch den Zustand von Freude, den sie während ´Id erleben, in dieser Sache unterstützt. Im restlichen Teil dieses Abschnittes werden ein paar dieser Handlungen des Ungehorsams hervorgehoben.

 

Das Mischen der Geschlechter

Eine der häufigsten Handlungen des Ungehorsams von  Männer und Frauen, die nicht Mahrams ist, sich zu vermischen und Dinge zu tun, die im Islam verboten sind, wie zum Beispiel:

o   Berühren und Händeschütteln

o   Männer und Frauen chatten, lachen und flirten manchmal miteinander.

o   Männer und Frauen schauen sich absichtlich gegenseitig an.

 

 

Musik spielen und Alkohol trinken

Für Menschen ist es sehr gebräuchlich während ´Id Musik zu spielen und zu hören. Oft verbinden sie dies mit Trinken, oder mit nationalem Tanz oder Bauchtanz. Alles im Namen des Islam! All dies ist laut dem Konsens  der früheren Gelehrten, einschließlich der vier Imame, verboten. Der Prophet (sallaAllahu ´alaihi wa sallam) sagte:

„Es wird in meiner Ummah solche geben, die das Tragen von Seide, Alkohol und Musikinstrumente als erlaubt erklären werden. Manche von diesen werden neben einem Berg zelten. Ein armer Hirte, der ihre Tiere hütet, wird am Abend zu ihnen kommen, um nach einer seiner Notwendigkeiten zu fragen. Sie werden sagen: „Komm morgen wieder.“ So wird sie (bzw. die meisten von ihnen) Allah während der Nacht zerstören, indem er den Berg auf sie schüttet. Andere wird er in Affen und Schweine bis zum Tage der Auferstehung umwandeln.“

 

Unangemessenes Aussehen

Muslime sollen sich für ´Id schick machen. Dennoch begehen dabei Männer als auch Frauen viele Übertretungen im Islam, unter denen die folgenden sind:

o   Frauen entblößen ihren Kopf und andere Teile ihres Körpers.

o   Frauen tragen Parfüm, Schminke, schöne und reizende Kleidung und manche Nationalkleidung (z.Bsp. Sari), was den islamischen Lehren widerspricht.

o   Männer tragen natürliche Seide oder Gold.

o   Männer tragen enge Hosen und westliche Kleidung.

o   Männer rasieren ihre Bärte.

 

Extravaganz

Während ´Id geben Menschen oft verschwenderisch aus. Sie verschwenden Geld an Dinge, die unbrauchbar und für die Muslime kein Vorteil sind. Allah sagt:

„Und handle nicht ganz verschwenderisch. Gewiss, die Verschwender sind die Brüder der Satane; und der Satan ist gegenüber seinem Herrn sehr undankbar.“ [der edle Qur´an 17:26-27]

Und Allahs Gesandter (sallaallahu ´alaihi wa sallam) sagte:

Der Sohn Adams wird nicht seine Stelle (der Abrechnung) vor seinem Herrn am Tage der Auferstehung verlassen, bevor er wegen vier Dingen gefragt wurde:       

o    Seine Lebenszeit – wie er sie verbracht hat,

o    Seinen Körper – wie er ihn gebraucht hat,

o    Sein Vermögen – wo er es erworben hat und wie er es ausgegeben hat,

o    Und sein Wissen – was er damit gemacht hat.

 

Die Armen und die Bedürftigen vernachlässigen

Zusätzlich zu der oben erörterten Verschwendung, vernachlässigen viele wohlhabende Menschen während ´Id die Armen. Manchmal behandeln sie sie in einer überheblichen und verachtenden Art und Weise. Sogar, wenn sie ihnen Zakatul-Fitr oder einen Teil des Opfertieres geben, tun sie dies in einer hochmütigen Art, um ihnen zu zeigen, was für einen großen Gefallen sie ihnen geleistet haben. Dies vernichtet den Zweck von ´Id-Spenden und widerspricht den islamischen Lehren bezüglich der Brüderlichkeit unter den Muslimen.

 

Das Gemeinschaftsgebet ohne Entschuldigung vernachlässigen

Nachdem das ´Id-Gebet in der Moschee oder auf dem Musalla gebetet wurde, meiden manche Personen für den Rest des Tages die Moschee! Solange sie keine akzeptable Entschuldigung haben, begehen sie damit eine Sünde. Wie zuvor betont, ist ´Id ein Ereignis, um den Gehorsam und  die guten Taten zu mehren – es ist nicht eine Möglichkeit, um vor den islamischen Verpflichtungen wegzulaufen.

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