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Die richtige Freundin ist wichtig!

Selam alaykum wa rahmatullahi wa barakatuh,

liebe Geschwister im Islam,ich möchte euch hier über meinen Weg zum islam erzählen insaallah.


Und zwar begann das interesse am Islam schon sehr früh,so ca. mit 12 jahren als ich in die 5. Klasse kam und meine ersten muslimischen Freunde kennenlernte.
Deren Muttersprache war türkisch und dadurch gelang das Thema Islam leider zunächst in den Hintergrund,da meine kleinen freunde sehr bestrebt waren mir ihre muttersprache ans herz zu legen,was natürlich auch sehr spannend für mich war.

Dann verging ein wenig Zeit,war nun fast 16 Jahre alt. Ich lernte meinen ersten festen Freund kennen,einen nicht wirklich praktizierenden Moslem(dieser ist übrigens heute mein Ehemann und am praktizieren alhamdulillah).Ich konnte mich damals kaum halten ihm zu erzählen,das ich schon seit meinem 14. Lebensjahr kein Schweinefleisch mehr gegessen habe und war darüber auch sehr stolz,was jedoch nicht reichte.Denn darauf folgte eine lange Zeit von Zina,was mein Mann und ich natürlich heute sehr bereuen.
Doch durch das unausreichende Wissen und zu wenig Antrieb dieses fehlende Wissen zu erlangen war das leider unausweichlich.

Nun vergingen wieder einige Jahre,um ganz genau zu sein 8 Jahre und ich wurde schwanger(man muss dazu anführen das ich schon in der Zeit vor der Schwangerschaft die Schahada gesprochen habe, jedoch leider nicht angefangen habe zu praktizieren...auzu billah das so etwas je wieder passiert,was für ein verlust das wäre).
Jetzt kamen wir zu der Erkenntnis,das es zunächst wichtig wäre uns vor Allah,dem Allmächtigen trauen zu lassen,was wir dann auch taten alhamdulillah.
Aber wieder das gleiche,keiner fing an zu praktizieren.Und wer dürfte sich dann noch erlauben auf Belohnung zu hoffen die man nicht verdient hat...?

Gestärkt durch die Familie, doch ohne Gedenken und Vertrauen auf Allah ging nun die Geburt unserer Tochter los.
Zunächst sah alles sehr normal aus und es traten auch eigentlich nicht mehr Komplikationen auf als bei anderen Geburten,die dazu führten das ein Kaiserschnitt gemacht werden musste.Immer noch war alles im sogenannten"grünen Bereich"bis das ach so tolle und sehr gut ausgebildete Ärzte-Team auf das man ja so vertraut anfing mich aufzuschneiden.

Ich wusste nicht wie mir geschah...denn ich fühlte tatsächlich die Schnitte und das Reißen der Ärzte an meinem Leib...die Rückenmark-Beteubung hatte tatsächlich keine Wirkung mehr.Mein Leben ging nur so an mir vorüber und ich konnte nur noch nach" Allah "schreien.Nicht nach meinem Mann und auch nicht nach meiner Mutter.In diesem Moment wurde mir zum ersten mal richtig bewusst das ich nichts mehr unter Kontrolle haben könnte.
Und ich wusste auch,das meine Familie nicht mehr helfen könnte,egal was jemals passieren würde in meinem weiteren Leben.Das riss mir damals zunächst den Boden unter den Füßen weg,und es kam eine lange Zeit von Ängsten die ich nicht mehr unter Kontrolle hatte.Panikattacken,Atemnot,Herzrasen und einfach nur noch Angst...
Dann kamen nach einiger Zeit viele Arztbesuche die nur dazu führten Medikamente einzunehmen,die nur die natürlichen Gefühle die Allah t. uns gegeben hat unterdrückte.Und ich suchte weiter und weiter.

Schließlich kam es dazu das ich Frauen kennenlernte,die mich einerseits aufheiterten jedoch dazu beitrugen mich von meinem mann zu trennen...ich war einfach mit nichts mehr zufrieden.Keiner konnte mir mehr etwas recht machen.Ich wollte wieder alleine mit dem Kopf durch die Wand,was sich aber als unmöglich erwies!
Mein Mann nahm mich wieder zurück,wofür ich ihm sehr dankbar bin alhamdulillah.
Nun fing aber auch schon das nächste Problem an.
Meine Familie hat angefangen gegen die schönste Art und Weise zu Leben einen Greuel zu entwickeln.Sie warfen uns vor Ihnen Ihre Enkeltochter zu entfremden,weil wir eine Zeit lang nicht mehr so oft da waren,und sie halt mitbekamen das wir uns immer mehr um den Islam bemühten.Eine traurige Angelegenheit.
An einem Tag eskalierte dann die Situation,in dem ich meine Mutter anrief jedoch keine schlimme Absicht hatte,und sie schrie und weinte plötzlich los,das sie damit so nicht leben könnte wie wir leben wollen,und das ich ja früher auch nicht so war und warum das jetzt so sein muss!?

Ich zerbrach an diesen Aussagen und mein Körper machte einfach nicht mehr mit.Ich konnte es einfach niemanden mehr recht machen.Wieder Panikattacken und Angstzustände trotz Tabletten die ich schon längere Zeit einnahm.Hilflosigkeit wie damals.Wird das überhaupt mal ein Ende nehmen?

Es vergingen einige Wochen und schlaflose Nächte,bis ich eines Abends nach vielem Nachdenken meinen Mann darum bat einen Bruder anzurufen von dem ich wusste das er schon länger praktiziert und auch verheiratet ist.
Ich sagte er solle ihn doch mal um Rat für meine Situation fragen,denn ich hatte innerlich plötzlich das Gefühl das wäre einfach das richtige.
Mein Mann tat mir dann schließlich auch den Gefallen und ich bekam dadurch Kontakt zu der Frau des Bruders alhamdulillah.
Als wir uns das erste mal trafen habe ich ihr von meiner Situation erzählt und sie fragte mich gleich ob ich denn beten würde,und das musste ich leider verneinen.
Sie machte mir sofort klar das alle meine Taten und Bemühungen keinen Wert,hätten wenn ich nicht anfangen würde zu beten und Koran zu lesen,und das ich dadurch die innere Ruhe und Zufriedenheit von Zeit zu Zeit bekommen werde.Sie zeigte mir sofort voller Elan wie das Gebet funktioniert,und als ich nach Hause kam führte ich es weiter fort alhamdulillah.
Einige Tage später waren wir dann auch schon zum ersten arabischkurs verabredet und plötzlich ging alles wie von allein.
Ich hätte nie daran gedacht das es so schnell gehen kann...und schon konnte ich anfangen im Koran zu lesen alhamdulillah.
Plötzlich tat sich etwas in meinem leben,und es fühlte sich zum ersten mal wieder etwas so richtig gut an.Ich wurde insaallah schon ruhiger,doch etwas fehlte da immer noch.

Ich ging weiterhin zu der Schwester zum Unterricht,bis sie mich eines Tages darauf ansprach ob ich denn nicht auch das Kopftuch tragen würde,denn dadurch wäre man von Allah t. noch um einiges mehr geschützt.Zuerst hatte ich mich ein wenig überrumpelt gefühlt,doch es wurde mir dann bald immer klarer das das einfach zum islam dazu gehört.
Als ich dann das nächste mal bei ihr war erzählte ich ihr von meinen Ängsten und Gedankengängen die ich in mir hatte,und sie bekräftigte mich indem sie sagte das seien alles nur Einflüsterungen von Schaitan und das ich vor niemanden Angst haben müsse außer vor Allah t..
An diesem Tag ging ich dann das erste mal mit dem Kopftuch aus ihrem Haus raus alhamdulillah,und mein Mann empfing mich mit staunenden Augen und war zuerst total verwirrt,was sich schließlich sofort zu Freude entwickelte.
So dachte ich,jetzt muss ich das nur noch meiner Mutter beibringen.
Mit zitternden Knien, holpriger Stimme und einem Blumenstrauß ging es dann los zu meiner Mama.
Es hat mich sehr viel Überwidung gekostet,doch im nach hinein bereue ich was das betrifft nicht einen Tag.
Mein Mann und ich versuchen so gut wie nur möglich allen vorzuleben wie schön der Islam doch ist,das wir auch niemanden damit verletzen wollen,sondern das es einfach die schönste Art ist zu leben alhamdulillah!

Durch meine Geschichte will ich einfach nur den Muslimen und vorallen Dingen den Nichtmuslimen zeigen,wie der Glaube den Menschen in jeder seiner Lebenslagen helfen kann.Egal wie auswegslos es gerade scheinen mag!
Heute sehe ich es so das alle Dinge die mir Schmerzen bereitet haben,seelisch als auch körperlich, insaallah als Sühne für meine Sünden angerechnet werden,das alles was mich getroffen hat mich nicht hätte verfehlen können,und das all die schmerzlichen Erfahrungen dazu beigetragen haben,das ich insaallah den rechten Weg gefunden habe.
Denn es gibt keine Macht noch Kraft außer bei Allah t.

Allah möge insaalah die Menschen belohnen,denen er erlaubt hat mir in dieser schweren Zeit zu helfen!!!

Gazak allahu chayran das ich euch meine Geschichte erzählen durfte!

 

Selam alaykum wa rahmatullahi wa barakatuh

 

© Die Wahrheit im Herzen

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