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Wissenschaft und Islam
#1
<p>Wie ihr bestimmt wisst, werden mit allgemeinen anerkannten wissenschaftlichen Methoden die Historie untersucht.</p><p>Das wird auch mit Religionen getan. Und als Wissenschaflich gebildeter beschäftige ich mich auch gerne damit.</p><p><br></p><p>Ich schildere mitmal kurz die Situation um&nbsp;&nbsp;den Koran.</p><p><br></p><p>Beim Koran, der im arabischen verfasst wurde, waren in den Urformen keine Vokale vorhanden.</p><p>Durch hinzufügen der Vokale wurde der Sinn verändert. Denn es gab mehrere Möglichkeiten das zu tun.</p><p>Weiterhin gilt:</p><p>Mohammed hat den Koran mündlich weitergegeben.</p><p>Er wurde auf verschiedenen Medien aufgeschrieben, z.b. Holz, Pergament, Seide&nbsp;etc.</p><p>Und es wurde sehr viel mündlich weitergegeben.</p><p>Schließlich existierten nach seinem Tod viele unterschiedliche Versionen.</p><p>Uthman schließlich ordnete. Er sortierte was im vorlag der Länge nach.</p><p>Er gab den Befehl alle anderen Versionen zu vernichten.</p><p>Es folgt daraus unmittelbar, dass das Werk Uthmans wohl kaum&nbsp;mit Mohammeds Überlieferung übereinstimmen kann.Allerdings doch in Grossen Teilen dem ähnelt.</p><p><br></p><p>Wir haben also die Situation wie bei allen altertümlichen Schriften.&nbsp;</p><p>Die älteste Ausgabe liegt übrigens in Istanbul und ist ca. 1100 Jahre alt.</p><p><br></p><p>Was nun folgt gilt für alle Religionen:</p><p>Betrachten wir den Sachverhalt nun aus einem Existenztheoretischen Blickwinkel.</p><p>Es ist nicht möglich die Nichtexistenz eines Gottes zu beweisen. Ich verweise auf die Grundlage der Methoden von Beweisen.</p><p><br></p><p>Umgekehrt ist es auch nicht gelungen die Existenz eines Gottes zu beweisen. Was festzuhalten ist.</p><p>Daher kann auch niemand von sich behaupten, er "wisse". Es kann nur von "Glaube" die Rede sein, wenn es um Religion geht.</p><p>Von "Wissen" kann erst gesprochen werde, wenn etwas wissenschaftlich bewiesen ist.</p><p><br></p><p>Wie ein Freund von mir immer sagt:" Glauben heisst nicht wissen."</p><p><br></p><p>Zurück zum Islam:</p><p>Der Koran hat seine Tradition im alten und neuen Testament. Wir wissen, dass Mohammed im Kontakt mit hochgebildeten Juden und Christen stand.</p><p>Folglich kannte er&nbsp; Auszüge ("Geschichten") aus der Bibel.</p><p>So kannte er z.b. auch Adam und Eva aus der Bibel und weitere wichtige Protagonisten, wie wir daraus schließen können, da sie eine Rolle im Koran spielen.</p><p><br></p><p>Im Hinblick auf die Offenbarung durch den Engel Gabriel, kann auch nur von "Glauben" die Rede sein.</p><p>Wissenschaft ist es nicht zu beweisen, dass das Ereignis stattgefunden hat.</p><p>Was Mohammed weitergab ist sogar höchstwahrscheinlich nicht göttlichen Ursprungs.&nbsp;</p><p>Grosse Skepsis ist angebracht.</p><p><br></p><p>Auch steht die Schrift im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.</p><p><br></p><p>(Es bleibt dem einzelnen unbenommen an Religionen zu glauben)</p><p><br></p><p>Wenn wir uns die Hadithen betrachten ist das Urteil noch eindeutiger als beim Koran. Diese Schriften sind erst Jahrhunderte nach dem Tod Mohammeds entstanden.</p><p><br></p><p>&nbsp;(Und je nach dem mit welcher Schule man es zu tun hat, werden sie anerkannt oder nicht.)</p><p><br></p><p><br></p><p>Für mich persönlich folgere ich folgendes:</p><p><br></p><p>- religiöse Schriften haben symbolischen Charakter.&nbsp;</p><p>-Sie taugen auch nur etwas, wenn sie mich auf einen besseren Weg, worunter ich einen humaneren Weg verstehe, führen.<br></p><p>Der Begriff Gleichnis trifft es ganz gut</p><p>-Ich mache niemanden Vorschriften hinsichtlich seines Glaubens.</p><p>-vor Fanatikern nehme ich mich in acht.</p><p>-Vertrauen in die Wissenschaft und ihre Errungenschaften (hier ist zu sagen, dass mir und vielen in meinem Umfeld moderne Medizin häufig das Leben gerettet hat)</p><p><br></p><p>Die Befolgung dieser&nbsp;Grundsätze wünsche ich jedem. Dadurch wird jeder&nbsp;zu einem besseren Menschen.</p><p><br></p><p>Religion hat für mich im wesentlichen einen kulturellen Charakter. Sie prägt uns. Im Laufe des Lebens gelingt es den guten Menschen dies auch zu erkennen.&nbsp;</p><p>Wir verhaften dann nicht mehr so in unserer kulturellen Praegung, lösen uns mehr und mehr vom Gruppenzwang und folgen anerkannten moralischen Prinzipien, die einer gründlichen Prüfung standhalten.</p><p>Bestes jüngstes Beispiel ist Ghandi. Seinem gewaltlosen Widerstand ist höchster Respekt zu zollen unabhängig vom errungenen Erfolg der Unabhängigkeit Indiens.</p><p>(Es gibt noch viele weitere Beispiele)</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>
#2
Wer so eine Meinung vertritt, der ist kein Muslim.
#3
Wieso bist du der Meinung?
  


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